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Nina Bürgy |
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Schon als Kind war ich die absolute Hundenärrin, ich lernte Hunderassenbücher auswendig und sass am liebsten „hechelnd und bellend“ im Kofferraum des Kombis meiner Eltern. Leider war es uns lange nicht möglich einen Hund zu halten, daher führte ich verschiedene Hunde aus, zuerst die Pudeldamen „Cleo“ und „Vicky“, dann die Sennenhundmischlingshündin „Trini“ sowie Coton de Tuléar „Filou“, später dann den Rottweilermischlinrüden „Sämi“.
Mit 14 Jahren, nach ellenlangen Diskussionen mit meinen Eltern, konnte ich meinen Sturkopf durchsetzten und wir bekamen unseren ersten Hund, eine 5 jährige Deutsche Dogge namens Ninja. Sie lebte 5 Jahre bei uns. Danach adoptierten wir einen Welpen, Doggenhündin „Cée d’Ara“. Leider verstarb diese mit 3 Jahren an einer Magendrehung während eines Ferienaufenthaltes bei der Züchterin. Nach diesem traurigen Ereignis wollte ich schnellstmöglich wieder einen Hund. Ich besuchte eine jüngere Deutsche Doggen Hündin bei einer Züchterin sowie eine Dogge im Tierheim der SPA Freiburg. Es waren beide tolle Hunde doch es funkte einfach nicht!
Ein Freund von mir schleppte mich dann im Sommer 2005 zu Anita Thomi,
welche damals Dogo Argentinos züchtete. Sie hatte eine 13 Monate
alte Hündin zu platzieren. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir
überhaupt nicht vorstellen einen Dogo zu adoptieren, das Aussehen
erinnerte mich zu sehr an einen Schweinekopf! Doch als ich den
Zwinger betrat, und mich „Urmel“ und Ihre Halbschwester „Aima“ vor
Freude ansprangen um mir das Gesicht abzulecken war es um mich
geschehen. Heute ist der Dogo mein Traumhund. Natürlich wollte ich
als Dogo Halterin auch dem Molosserclub beitreten. Nach anfänglichem
Misstrauen dem Clubgeschehen gegenüber habe ich gemerkt, dass im
Molosserclub der Hund resp. „unsere Rassen“ im Vordergrund stehen
und sich der Club sehr engagiert damit in der Schweiz bald etwas
mehr Hundefrieden herrscht. |